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Selbsthilfe im Märkischen Kreis

Arbeitskreis Selbsthilfe

Der Arbeitskreis der Selbsthilfegruppen im Märkischen Kreis ist ein offener
Kreis, zu dem sich Vertreter der Selbsthilfegruppen oder auch andere
Interessierte treffen.
Hier werden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht,
Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt,
Referenten zu selbsthilferelevanten Themen gehört,
Selbsthilfegruppen vernetzt.

Der nächste Termin ist Donnerstag, 31.01.2019, um 10:30 Uhr,


                                           Selbsthilfe trifft Selbsthilfe

Unter diesem Motto hatten die Guttempler Iserlohn eine Selbsthilfegruppe von Schwerhörigen aus Bocholt für Samstag, 14. Juli 2018, zu sich eingeladen.

Logo der Guttempler Gemeinschaft

Ziel und Absicht:
„Uns kennen zu lernen, über unseren eigenen Tellerrand zu schauen und uns Unterstützung zuteilwerden zu lassen in unseren Bemühungen um persönliche und öffentliche Anerkennung. Im Hinblick auf persönliche Behinderungen und schwierige Lebensumstände sollte ein Zeichen gesetzt werden.
„Wir alle wollen behindern verhindern“, so bringt es ein Mitglied der Iserlohner Gruppe auf den Punkt.

Nach einem Frühstück am Morgen, verbunden mit ersten intensiven Gesprächen, besuchte ein Teil der Gruppe den Sauerlandpark in Hemer. Derweil bereiteten die anderen das Grillfest am Gemeindehaus der Erlöserkirche vor. Dazu waren auch befreundete Gruppen aus dem Märkischen Kreis, Mülheim und Hamm eingeladen.
Alle Teilnehmer vermischten sich am Nachmittag zu einem bunten Kreis von fröhlichen und lebensbejahenden Menschen, stärkten sich bei Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten und kamen ohne Hemmschwellen miteinander in Kontakt.
Die Stimmung war so gut, dass keiner so richtig nach Hause wollte und der Tag erst gegen 19:00 Uhr endete.
Die Bocholter Gruppe hat auf diese positiven Erlebnisse mit der Einladung zu einem Gegenbesuch reagiert.

Gruppenbild

Ein schönes, ermutigendes Beispiel für die themenübergreifende Vernetzung von Selbsthilfegruppen und ein starkes Signal für Aufgeschlossenheit und Solidarität.
Wir sagen

                                           Herzlichen Glückwunsch!!


Symbolbild Geldscheine

             Selbsthilfeförderung 2018

Ihre Selbsthilfegruppe plant eine Vortragsveranstaltung, die Ausrichtung eines Workshops oder die Teilnahme an einer Fachtagung?
Oder Ihnen schwebt etwas ganz Neues vor, eine Idee, die vielleicht noch nicht ganz ausgereift ist aber bestimmt auch Geld kosten wird?!

                   Wir beraten Sie gern zu Möglichkeiten der finanziellen Förderung!


Nähere Informationen gibt´s hier:
GKV Selbsthilfeförderung NRW, Selbsthilfenetz.de,
Selbsthilfeförderung durch den Märkischen Kreis oder bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle MK


                                           Mal Mimose - mal Kaktus

Symbolbild der Selbsthilfegruppe
Symbolbild Männchen verletzt sich

Informationsveranstaltung
der Borderline-Selbsthilfegruppe
"Out of (B)order"


„SKILLS?- Das habe ich ja noch nie gehört!“

Wer so dachte, hatte am Mittwoch, 29.11.2017,
in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Gelegenheit, Skills als ein therapeutisches Mittel bei Borderline-Störungen kennen zu lernen.

Für die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Out of (B)Order in Lüdenscheid sind diese Skills aus ihrem Alltag nicht mehr weg zu denken.

Symbolbild Männchen tröstet
Symbolbild frohes Männchen

Gut 20 Neugierige, Betroffene, Angehörige, Interessierte besuchten die Informationsveranstaltung der Gruppe rund um das Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung und lernten Funktion und Anwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Skills kennen.

Daneben bot ein Büchertisch mit vielseitigen Informationsmaterialien weitere Hinweise, Tipps und Hilfestellungen.

Nach einem Vortrag und der Gelegenheit, selbst Skills auszuprobieren, nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit zu Kontaktaufnahme und persönlichem Austausch.


                                                 SINGEN FÜR DIE LUNGE
                               Ein Chorprojekt der COPD-Selbsthilfe Plettenberg

Foto von Publikum in Konzert

Die COPD-Selbsthilfegruppe Plettenberg trifft sich derzeit im Rahmen ihres Chorprojektes „Singen für die Lunge – COP(D)-ur macht´s möglich“ jeden Montag um 16:00 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche Plettenberg.
In der Chorleiterin Ursel Neumann hat die Gruppe eine kompetente und erfahrene Begleitung, die die Teilnehmenden bei Atemübungen und Gesang anleitet.
„Nach einer Stunde verlassen wir glücklich und entspannt, bei guter Luft, unseren Übungsraum“, so die Organisatorin Frau Heidemarie Brieger vom Vorstand der COPD-Gruppe.
Unterstützt wird das Projekt durch die Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkassen im Märkischen Kreis.
Durch das Singen im Chor wird die Lungenerkrankung zwar nicht geheilt, ist aber genau wie der regelmäßige Besuch einer Lungensportgruppe, ein nützliches Werkzeug um das Wohlbefinden zu steigern und den Alltag zu meistern.
Wie eine Langzeit-Untersuchung der Canterbury Christ Church University belegt, kann regelmäßiges Singen den Betroffenen eine deutliche Verbesserung ihrer Krankheitssymptome bringen.
Das gemeinsame Singen hat eine positive Auswirkung auf die Psyche der Teilnehmenden.
Das liegt daran, dass beim Singen Glückshormone wie Dopamin, Serotonin und das Oxytocin ausgeschüttet werden. Auch wurde ein deutlich erhöhter Wert von Immunglobulinen gemessen, die wichtig für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern sind.
Schließlich beugt Singen in der Gruppe auch der sozialen Isolation vor.
Viele COPD-Betroffene haben Angst beim Einatmen nicht genug Luft zu bekommen.
Dies führt oft zu einer Art Schnappatmung. Ein Teufelskreis entsteht.
Die Lungenf
Durch das Singen üben die Chormitglieder wie nebenbei eine tiefe und kontrollierte Atemtechnik.
Die Muskulatur um die Lunge und den gesamten Brustkorb herum wird verbessert. Die Luft wird verstärkt ausgeatmet und nicht belüftete Lungenteile werden aktiviert. Man bekommt besser Luft.
Die meisten Teilnehmenden haben, außer im schulischen Musikunterricht (vor vielen, vielen Jahren) nie wieder gesungen und erleben nun, gerade mit ihrer Lungenerkrankung, neue Freude am gemeinsamen Musizieren.
Die COPD-Gruppe Plettenberg möchte weitere Menschen mit Lungenerkrankungen zum Mitmachen ermutigen:
„Uns ist jeder willkommen, egal ob er meint singen zu können oder nicht!“


 

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