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Selbsthilfe trifft Selbsthilfe

                                           Selbsthilfe trifft Selbsthilfe

Unter diesem Motto hatten die Guttempler Iserlohn eine Selbsthilfegruppe von Schwerhörigen aus Bocholt für Samstag, 14. Juli 2018, zu sich eingeladen.

Logo der Guttempler Gemeinschaft

Ziel und Absicht:
„Uns kennen zu lernen, über unseren eigenen Tellerrand zu schauen und uns Unterstützung zuteilwerden zu lassen in unseren Bemühungen um persönliche und öffentliche Anerkennung. Im Hinblick auf persönliche Behinderungen und schwierige Lebensumstände sollte ein Zeichen gesetzt werden.
„Wir alle wollen behindern verhindern“, so bringt es ein Mitglied der Iserlohner Gruppe auf den Punkt.

Nach einem Frühstück am Morgen, verbunden mit ersten intensiven Gesprächen, besuchte ein Teil der Gruppe den Sauerlandpark in Hemer. Derweil bereiteten die anderen das Grillfest am Gemeindehaus der Erlöserkirche vor. Dazu waren auch befreundete Gruppen aus dem Märkischen Kreis, Mülheim und Hamm eingeladen.
Alle Teilnehmer vermischten sich am Nachmittag zu einem bunten Kreis von fröhlichen und lebensbejahenden Menschen, stärkten sich bei Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten und kamen ohne Hemmschwellen miteinander in Kontakt.
Die Stimmung war so gut, dass keiner so richtig nach Hause wollte und der Tag erst gegen 19:00 Uhr endete.
Die Bocholter Gruppe hat auf diese positiven Erlebnisse mit der Einladung zu einem Gegenbesuch reagiert.

Gruppenbild

Ein schönes, ermutigendes Beispiel für die themenübergreifende Vernetzung von Selbsthilfegruppen und ein starkes Signal für Aufgeschlossenheit und Solidarität.
Wir sagen

                                           Herzlichen Glückwunsch!!

...
Anfang Oktober 2019 lag für die Iserlohner Gruppe der Gegenbesuch in Bocholt an.
Mit einem gemeinsamen Frühstück und fröhlichen Wiedersehensgesprächen begann ein wunderbarer Tag. Der Besuch des LWL-Textilmuseums Bocholt schloss sich an. Gegen Spätnachmittag gab es ein ausgiebiges Festmahl. – Das, was den Tag so wertvoll machte, war aber nicht der äußere Rahmen alleine, nein die gegenseitige Empathie aller Beteiligten zweier verschiedener Selbsthilfegruppen, die Nähe der Gesprächspartner, die gegenseitige Wertschätzung machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Teilnehmer aus Iserlohn konnten sich gegen Abend nur schweren Herzens von ihren Freunden verabschieden.
Alle Beteiligten betonten: „Das darf nicht das letzte Treffen gewesen sein.“

 

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